Ausstellungen
Von den skandalumwitterten Wiener Anfängen bis zu den großen Museumsretrospektiven: eine Auswahl.

Einzelausstellungen und Retrospektiven (Auswahl)
- 1972Galerie des Pressehauses, Wien: nach Protesten bereits nach drei Tagen abgebrochen
- 1985Albertina, Wien: „Gottfried Helnwein – Arbeiten von 1970–1985“
- 1987Musée d'Art Moderne, Strasbourg: „Der Untermensch. Helnwein – Selbstportraits 1970–1987“
- 1989Museum Folkwang, Essen
- 1990Musée de l'Elysée, Lausanne, mit der Außeninstallation Neunter November Nacht
- 1997Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg: Retrospektive
- 2000San Francisco Museum of Modern Art („The Darker Side of Playland“, Sammlung Logan) und Los Angeles County Museum of Art
- 2004Legion of Honor, Fine Arts Museums of San Francisco: „The Child – Works by Gottfried Helnwein“, rund 130.000 Besucher
- 2006Lentos Kunstmuseum Linz: „Face it“
- 2008Galerie Rudolfinum, Prag: „Angels Sleeping“ (siehe Gespräch mit Petr Nedoma)
- 2011Galerie Rudolfinum, Prag: „Undeniable Me“, 48 Portraits im Dialog mit Gerhard Richter
- 2013Albertina, Wien: Retrospektive mit rund 250.000 Besuchern
- 2024Osthaus Museum Hagen: „Realität und Fiktion. Malerei“
Installationen im öffentlichen Raum
- 1974Aktion „Weiße Kinder“ in der Kärntner Straße, Wien
- 1988Selektion – Neunter November Nacht, Köln, zwischen Museum Ludwig und Dom; später u. a. in Lausanne und 2010 in Tel Aviv
- 2018Großbild an der Fassade des Ringturms, Wien
Als Kurator
Helnwein organisierte 1994 die erste Museumsausstellung über den Disney-Zeichner Carl Barks, „Und die Ente ist Mensch geworden“, die bis 1998 in zehn Museen zu sehen war, und 2007 mit Carsten Laqua eine große Barks-Retrospektive im Karikaturmuseum Krems.
Die Ausstellungen sind auch in den Interviews Thema, etwa in den Gesprächen mit Petr Nedoma und Brendan Maher.