Gottfried Helnwein Interviews

Helnwein hat in Hunderten Interviews über sein Werk gesprochen. Hier sind die wichtigsten Gespräche, mit Ort, Anlass und Themen.

Stand: 11/2026

Die Albertina in Wien am Abend

Das Interviewbuch

Gottfried Helnwein im Gespräch mit Andreas Mäckler: Verlag C. H. Beck, München 1992. Grundlage sind Gespräche im Juli und September 1990. Das umfangreichste Interview mit dem Künstler, in vier Teilen und 16 Kapiteln: von der Kindheit bis zur Kunsttheorie. Wir haben jedes Kapitel inhaltlich erschlossen.

Einzelne Gespräche (Auswahl)

JahrGesprächspartner / MediumAnlass und Themen
1990/92Andreas Mäckler, Buch bei C. H. BeckLeben und Werk bis 1990, Kunsttheorie
2004Brendan Maher, Start Magazine (Irland)Nachkriegs-Wien, Protest, Schönheit, Politik, Leben in Irland
2005Marc Kayser, Die Weltwoche (Schweiz)Gespräch in Köln
2008Petr Nedoma, Galerie Rudolfinum PragRetrospektive „Angels Sleeping“: Schlüsselthemen, das Kind, Zeichnung und Fotografie
2010Die Erfolgsstory, ATV (Österreich)Fernsehporträt; u. a. Richtigstellung des Mythos um eine Hitler-Zeichnung
2021SWR2 (Radio)Kunst für alle: Zeitschriftencover und Kioske statt Galerien

Dokumentarfilme

  • Helnwein – Ninth November Night (2003), Dokumentation zum 65. Jahrestag der Novemberpogrome, Museum of Tolerance, Los Angeles
  • Gottfried Helnwein and the Dreaming Child (2011)
  • Kunst als Waffe – Die Welt des Gottfried Helnwein (2018)

Wiederkehrende Themen

Über Jahrzehnte und Gesprächspartner hinweg kommt Helnwein auf dieselben Grundmotive zurück: die als bedrückend erlebte Nachkriegskindheit, Donald Duck und die Comics, das Kind als unschuldiges und verletzliches Wesen, Gewalt und autoritäre Strukturen, die Erinnerung an den Nationalsozialismus und der Anspruch, mit Bildern ein Massenpublikum zu erreichen.