Texte über Helnwein

Wie Kunsthistoriker, Kuratoren und Kritiker Helnweins Werk gedeutet haben: eine kommentierte Auswahl.

Stand: 11/2026

  • Peter Gorsen, Kunsthistoriker: beschrieb das „malträtierte Kind“ als originäre Bilderfindung Helnweins und den Künstler als Märtyrer, der zur Projektionsfläche des Weltgeschehens wird.
  • Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina: deutet das vielfach variierte Selbstporträt mit verbundenem Kopf als Metapher für die menschliche Grundsituation der Gegenwart.
  • Roland Recht, Musée d'Art Moderne Strasbourg: verortet Helnwein in einer österreichischen Tradition, die den eigenen Körper als Ort von Verletzung und Schmerz zeigt, von Messerschmidt über Schiele bis zu Rainer und Nitsch.
  • Moritz Wullen: Essay im Katalog der Ausstellung Melancholie – Genie und Wahnsinn in der Kunst (Berlin/Paris 2006).
  • Julia Pascal: „Nazi Dreaming“, New Statesman, April 2006.
  • Mitchell Waxman: Jewish Journal, Los Angeles, 2004, über Helnwein und Anselm Kiefer als die wichtigsten Künstler zum Thema Holocaust.
  • Gwen F. Chanzit, Denver Art Museum: Essay zu „Epiphany I“, 2006.
  • Alicia Miller: Besprechung von The Darker Side of Playland, Artweek.

Siehe auch Presse und Bibliografie.